Zweiter Frühjahrsputz diesmal gegenüber des Heidelberger Schlosses
- Benni von den Mammutkindern

- 29. März
- 2 Min. Lesezeit
Und noch eine Mammutkinder-Aktion für Natur und Gemeinschaft!
Wir begrüßten uns an der Hirschgasse 1, dort wo der Wanderweg über ein paar Stufen in den Wald hinaufführt. Der Tag zählte wettermäßig eher zu der ungemütlicheren Sorte: Der Himmel war grau verhangen, es regnete und war recht kalt. Die gefühlte Temperatur lag wieder nur knapp über dem Gefrierpunkt.
Sieben Familien sind gekommen, mit insgesamt zehn Kindern. Nach einer kurzen Begrüßung wanderten wir los und folgten dem schmalen Pfad bergauf. Schon nach wenigen Metern tauchten die ersten Dinge auf, die hier nicht hingehören.
Eine Flasche am Wegesrand, ein Stück Plastik zwischen Blättern, Verpackungen und Taschentücher am Hang. Die Kinder hatten Spaß daran immer wieder auch mal vom eigentlichen Wanderweg abzuweichen, ein Stück den Hang hinaufzuklettern und auch dort mal nachzuschauen, was so liegen geblieben ist. Viele Dinge liegen wahrscheinlich schon lange im Wald herum.
Zwischen den vielen kleineren Fundstücken gab es auch Dinge, die besonders herausstachen: eine alte, zerfledderte Jacke mit Schaumstofffutter, die an einem Wurzelstock hing, ein großes, feinfaseriges Plastiknetz, und immer wieder Glasflaschen. Fundstück für Fundstück ließen wir in den Sack wandern.
Allmählich wurde der Weg steiler und der Boden rutschiger, sodass unser Spaziergang immer wieder den Charakter einer Bergtour annahm. Die Kinder hatten dennoch oder vielleicht auch gerade deshalb Spaß immer wieder kleine Müllteile kletternd und rutschend zu erspähen.
An einer Stelle blieben wir stehen, denn hier lag besonders viel Müll. Wir sprachen gemeinsam darüber, wie es dazu gekommen sein könnte, dass hier, direkt neben einem Wanderweg, mitten im Wald, diese Mengen von Müll herumliegen. Manches skurrile Teil ist auch dabei: Ein alter Rasenmäher oder auch Kanister. Von potenziell gefährlichen oder zu sperrigen Gegenständen haben wir natürlich Abstand
genommen. Vieles Andere wurde nach und nach in die Säcke gepackt, sodass am Ende allein an dieser Stelle vier große Müllsäcke randvoll wurden.
Nach einer Vesperpause machten wir uns auf den Rückweg und trugen abwechselnd die Säcke Stück für Stück hinunter. Auch die Kinder ließen es sich nicht nehmen bei den leichteren Säcken mitanzupacken.
Unten am Neckar angekommen, legten wir die gesammelten Säcke neben einem Mülleimer ab, sodass sie – wie vereinbart – von der Stadtreinigung dort abgeholt werden konnten.
Zufrieden über die getane Arbeit und dankbar für die Gemeinschaft, durch die wir es geschafft haben wieder ein Stück Wald sauberer zu machen, verabschiedeten wir uns.


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